SINQ Prozess

Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek (MdB) lobte in einer Rede das Projekt SINQ.

Aus ihrer Rede:

"In diesem Land sind viele auf Unterstützung angewiesen.

Auf Dienstleistungen!

Die Digitalisierung eröffnet dabei große Chancen.

Individualisierte Dienstleistungen in bislang nicht gekannter Perfektion werden durch Big Data Ansätze ermöglicht.

Genau zugeschnitten auf den einzelnen Menschen: auf den Schüler, der manchmal Unterstützung bei den Hausaufgaben braucht; auf die ältere Dame, die sich bei Schnee nicht aus dem Haus wagt.

Dabei ist doch logisch: Neue Dienstleistungen müssen den Menschen dienen − im wahrsten Sinne des Wortes.

Zum Beispiel in den Städten.

Stichwort Smart City. Unsere Städte werden cleverer, grüner, aktiver und lebenswerter.

Nehmen wir das Förderprojekt SINQ.

In diesem Förderprojekt zeigen wir, wie es geht: Wie ältere Menschen in einem Stadtviertel besser medizinisch und pflegerisch betreut werden.

Dienstleistungsnetze sind das Rezept.

Quartiersmanagement, Kliniken, Selbsthilfegruppen und Pflegedienste arbeiten eng zusammen.

Das ist eine Frage der Lebensqualität.

Aber auch eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft."

ANIMA II

2016 fiel der Startschuss für das Kooperationsprojekt „ANIMA – Ankommen in Mannheim“.

Seitdem bietet die Stadt Mannheim gemeinsam mit der Caritas, der Diakonie und dem Paritätischen

Wohlfahrtsverband ein bedarfsgerechtes Beratungsangebot für südosteuropäische EU-Zuwanderer und Zuwanderinnen in schwierigen sozialen Lagen. Umgesetzt werden konnte das Projekt durch das von der EU aufgelegte Förderprogramm EHAP (Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen). Es wurden insgesamt fünf ANIMA-Beratungsstellen bei den Projektpartnern eingerichtet und in den drei Jahren, in denen das Projekt jetzt läuft, konnten mehr als 1.000 EU-Zugewanderte eine professionalisierte, muttersprachliche Beratung in mehr als 3.000 Beratungsfällen erhalten.

ANIMA soll fortgesetzt werden und das Nachfolgeprojekt „ANIMA II“ an die erste ANIMA Förderperiode anknüpfen. Das hat der Gemeinderat in seiner heutigen Sitzung (18.12.2018) mit großer Mehrheit beschlossen. Dabei wird das Projektziel erweitert und ANIMA II wird sich insbesondere um Familien mit Kindern im Vorschulalter kümmern. Die Kinder sollen möglichst frühzeitig Bildungs- und Freizeitangebote nutzen und in die vorschulischen Betreuungsstrukturen eingebunden werden. Denn aktuell sind nur rund 115 der Kinder unter sieben Jahren aus EU-2-Ländern in städtischen Einrichtungen- und das bei 800 gemeldeten Kindern. Durch erste sehr gute Erfahrungen mit Gruppenangeboten - insbesondere für Frauen - werden außerdem diese Angebote, mit denen im Ergebnis die familiäre Gesamtsituation verbessert werden kann - in ANIMA II größere Bedeutung bekommen. In diesem Format können Themen wie Kindererziehung, gesunde Ernährung, schuldenfreies Haushalten, Bildung, Spracherwerb mit Kinderbetreuung bedarfsgerecht vermittelt werden.

Auch im ANIMA II wird das professionelle, muttersprachliche Personal eingesetzt, das bereits im Vorgängerprojekt die Zuwanderer unterstützt hatte und auch die bereits etablierten und bekannten Standorte aus dem laufenden ANIMA-Projekt werden im Folgeprojekt beibehalten. Das Gesamtvolumen des Projektes beträgt rund 750.000 Euro. 85 Prozent davon trägt die EU, der Bund übernimmt zehn Prozent und die Stadt und die Projektbeteiligten vor Ort teilen sich die restlichen fünf Prozent.

Zuwanderung aus Südosteuropa in Mannheim Aktuell sind in Mannheim circa 11.000 Personen aus Bulgarien und Rumänien gemeldet. Die Zahl der Neuanmeldungen bleibt seit 2015 bei 200 Personen (pro Monat) stabil, dennoch findet nach wie vor eine verstärkte Fluktuation statt. Es kommen etwa 2.400 Personen aus den beiden Staaten im Jahr in Mannheim neu an, circa 25 Prozent davon sind Wiederzuzüge aus anderen deutschen Städten.

 

 

 
 
 
 

Putz deine Stadt Raus 2019 7A

Gemeinsam mit den Einwohnern reinigte das Quartiermanagement am 29. März 2019 erfolgreich die Neckarstadt-West. 

Das Netzwerk Wohnumfeld und das Quartiermanagement Neckarstadt-West beteiligten sich begeistert und erfolgreich an der Aktion „Putz' Deine Stadt raus! – Die Mannheimer Reinigungswoche“. Rund 25 Personen, darunter die Bezirksbeiräte Christian Stalf von der CDU und Felix Schmedt von Bündnis 90/Die Grünen, zeigten ihr Engagement für ihren Stadtteil, als sie den Abfall auf dem Weg vom Quartermanagement bis zur Humboldtschule beseitigten. Ein großer Erfolg für das Quartiermanagement war, sich rund 20 aus Bulgarien stammende Neu-MannheimerInnen mit ihren Kindern beteiligten. Daran wird deutlich, dass sich dauerhafte und niederschwellige Vor-Ort-Arbeit auszahlt.

Ihr wolltet schon immer mal bei der LICHTMEILE, dem Kulturfestival der Neckarstadt-West, Euer künstlerisches Schaffen zeigen? Dann meldet Euch JETZT zur LICHTMEILE 2018 an. Anmeldung und alle benötigten Infos auf

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STARTRAUM ist das Leerstands- und Zwischennutzungs-management Mannheims. Ziel ist es, leerstehende Laden, Büro- und Atelierflächen für kreative Zwischennutzungen zu öffnen und damit neue Möglichkeiten für Gründer, Kreative und Künstler aufzeigen. Die Aktivierung von Räumen auf Zeit

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Fast alle älteren Menschen möchten gerne in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Dazu sind sie auf vielfältige Hilfe

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Qigong

Auf der Neckarwiese liegen und bei Sonnenschein entspannen? Das hört sich gut an. Noch besser klingt allerdings: Sport am Neckar! Jetzt heißt es aktiv werden, gemeinsam Sport treiben, und das im Freien!

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Putz deine Stadt raus! - Für eine saubere Neckarstadt

Im Rahmen der Reinigungswoche "Putz deine Stadt raus!" der Stadt Mannheim fand am 15. März eine gemeinschaftliche Aktion

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SINQ Logo border bottom

Das Projekt SINQ: Service-Integration und Netzwerkmanagement zur Verbesserung des sozialen Zusammenlebens geriatrischer Patienten im Quartier

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Neckarwiese aufwerten

Soziokulturelle Belebung Neckarvorland

(Projektjahre 2016 - 2017)

 Für die ca. 22.000 Bewohner*innen, die auf ca. 1 km² leben, kann insbesondere der Grünbereich

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Urbaner Garten Mannheim

Urbaner Garten Mannheim

(Projektjahre 2010 - 2012)

Ein urbaner interkultureller Garten“, der gemeinschaftlich durch die Bewohnerschaft der Neckarstadt-West konzipiert und gestaltet wird, bietet die Möglichkeit sowohl urbane Räume für Begegnungen zu schaffen, führt aber bereits in seiner Entstehung zu einem Ort der Toleranz, der Partizipation und des interkulturellen Austausches.

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Kultur am Neckar Coralie Wolff

Kultur am Neckar

In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim veranstaltet das Quartiermanagement Neckarstadt-West im August und September jeden Donnerstagabend ab 20 Uhr die Reihe „Kultur am Neckar – Sommernachtslesungen“ auf der Neckarwiese unterhalb des Alten Messplatzes.

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Lichtilluminiation Altes Volksbad

Kreatives Altes Volksbad

(Projektjahre 2007 - 2010)

Kreativindustrie schafft Werte und steigert die Attraktivität und kulturelle Identität von Städten und Quartieren. So gilt die Kreativbranche heute als mitbestimmend für lokale Ökonomie und Wachstum, wobei der Begriff Kreativwirtschaft als Sammelbegriff für Selbständige, die z.B. in Bereichen Foto, Film, Mode, Theater, Architektur, Design, Multimedia arbeiten, zu verstehen ist.

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Kultur am Neckar

 

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