Holger Endres. Malerei ist geplant. Sie wird durch wenige Parameter bestimmt und

basiert auf einer festgelegten Handlungsanweisung. In verschiedenen Schritten und Versuchsanordnungen entwickelt er ein Konzept. Der Umgang mit Linie, Farbe, geometrischer Form, Licht, Oberfläche, Raum und Bewegung ist rein subjektiv und gestaltet sich nach seiner Wahrnehmung. Start und Endpunkt der Malerei sind genau determiniert. Im zweiten Schritt führt er die Malerei durch. Alles was im konzentrierten Moment der Entstehung passiert, ist abgebildet. Das Konzept ist das Konzept und somit das Bild das Bild.

 

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Tobias Hantmann macht Bilder, arbeitet an ihnen, stellt Fragen zum wie und warum. Er theoretisiert die Suche nach ihnen. Die Bilder, die dabei entstehen, provozieren durch das nicht Selbstverständliche der Art ihrer Entstehung oder des Verhältnisses von Darstellung und Realisation. Seine Werke machen deutlich, dass Irritation, dieses Stocken der Wahrnehmung, die Voraussetzung bildet, um überhaupt etwas zu bemerken.

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René Luckhardts Kunst setzt sich häufig mit Positionen der Kunstgeschichte auseinander, u.a. mit Werken von Egon Schiele, Aleister Crowley und Man Ray. Seine Anamorphic Portraits sind verzerrte Darstellungen zumeist historischer Persönlichkeiten. Der ikonenhafte Charakter wird in den „ausgeschnittenen“ Portraits (DIAIKONE, 2018) verstärkt, die er teilweise zu Skulpturen verarbeitet oder frei in den Raum stellt.

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