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Das Projekt SINQ:

Service-Integration und Netzwerkmanagement zur Verbesserung des sozialen Zusammenlebens geriatrischer Patienten im Quartier

Im gewohnten Umfeld möglichst lange und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben zu können ist häufig Kennzeichen eines würdevollen Alterns. Dies erfordert erfordert jedoch zunehmend, dass älterwerdende Menschen und insbesondere geriatrische Patienten auf Dienstleitungen angewiesen sind.

 

Hierzu zählen neben medizinischen und pflegerischen Leistungen auch solche, die die Einbindung in das soziales Umfeld und somit eine Teilhabe ermöglichen. Soziale Netzwerke werden mit Blick auf die soziale Teilhabe besonders wichtig, da gesundheitliche Beeinträchtigungen zunehmend die Unterstützung von Dritten erforderlich macht.

Warum Besteht Handlungsbedarf?

Ältere Menschen mit Betreuungs- und Pflegebedarf in städtischen Wohnquartieren stehen vor besonderen Herausforderungen: 

  • Sie sind neben dem barrierefreien Wohn-raum zunehmend auf zahlreiche und vielfältige Dienstleistungen angewiesen.
  • Die Versorgungsstrukturen sind vorhanden, jedoch fehlt es häufig an Informationen und an der Vernetzung zuständiger Leistungserbringer.
  • Die Koordination und die Abstimmung kann Betroffene und ihre Angehörige vor erhebli-che Schwierigkeiten stellen und zu gesundheitlichen und finanziellen Belastungen führen

Hier setzt das Projekt SINQ an, um die Informations- und Dienstleistungslücke in Bezug auf die medizinisch-pflegerische Betreuung älterer Menschen und ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben im vertrauten häuslichen Umfeld und im Stadtquartier zu schließen.

Welcher Lösungsansatz wird gewählt?

  • Es entsteht ein rechtskonformes Klienten- Portal, das die identifizierten Bedürfnisse erfasst und auswertet.
  • Ein daran ausgerichteter SINQ-Dienste-Marktplatz stellt den Klienten bedarfsgerechte Dienste unterschiedlicher Leistungserbringer und des sozialen Umfeldes bereit.
  • Eine mobile Dienste-App unterstützt die Dienstleistungskoordination und sichert eine optimale Versorgung.
  • Unterstützt durch Informatonstechnik, Sensorik und Hausautomation werden Bedürfnisse der Klienten erkannt und individuell berücksichtigt.

Welche Ergebnisse und welcher Mehrwert entstehen durch das Dienstleistungsnetzwerk?

  • Die Steigerung der Lebensqualität und ein selbstbestimmtes Leben der Klienten im vertrauten Umfeld angepasst an ihre individuellen Bedürfnisse.
    Die Identifikation, Vernetzung und Koordination  der regionalen Akteure aus dem Dienstleistungssektor, dem Handwerk, dem IT-Bereich, der Medizin und der Pflege.
  • Die nachhaltige Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Akteure durch die Erschließung neuer Marktpotenziale und Kundenkreise sowie durch die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle  (Nutzung der mobilen Dienste-App, Teilhabe am Dienste-Marktplatz, u.a.).
  • Die Realisierung neuer Möglichkeiten der Verknüpfung von bürgerschaftlichem Engagement und von Dienstleistungen für die Stadtgesellschaft.
  • Die Mannheimer Neckarstadt-West wird zum Vorbild und Impulsgeber für andere Stadtquartiere.
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